Nach den Midterms 2018: Licht und Schatten

Beiträge 81 - 90 von 97
  • Ausgefuchst

    Wanli, 10.01.2019 18:06, Antwort auf #80
    #81

    Zwei Jahre lang hatte Trumps Partei die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses, von den Demokraten gab es Ende letzten Jahres die Offerte, ihm Geld fuer seine Mauer zur Verfuegung zu stellen, wenn er Zugestaendnisse bei den DREAMern machen wuerde. Erst willigte der POTUS ein, dann machte er einen Rueckzieher.

    Das selbsternannte Verhandlungsgenie scheint nicht recht zu verstehen, was Verhandeln eigentlich bedeutet: Beide Seiten muessen Kroeten schlucken. Aus einem Meeting mit Pelosi stuermte er jetzt einfach raus, anstatt herauszufinden, bei welchem Angebot die Dame wohl schwach werden koennte.

    https://talkingpointsmemo.com/edblog/trump-cannot-learn-how-to-president

    For someone who claims to be the world's greatest negotiator, Trump seems to have forgotten how to negotiate. It's fine for him to insist that there must be a wall, but an actual great negotiator would ask the other team: "What do I have to give you to get the wall?" That would be the start of an actual negotiation. Pelosi might have said the price of a wall is amnesty for all the undocumented immigrants in the country. Trump could have then said: "No, that's too much, how about only dreamers who were under 3 years old when they came here?" Then they could have worked towards a deal. But with Trump, "negotiation" means "my way or the highway." Pelosi is never going to buy that.

    https://www.electoral-vote.com/evp2019/Pres/Maps/Jan10.html#item-1

    Urspruenglich war eh alles ganz anders geplant: Der Senat hatte einen Haushaltskompromiss ausgehandelt, der Geld fuer Grenzsicherung vorsah, unter anderem die Instandsetzung existierender Zaeune. Trump hatte schon zugestimmt, dann kam massiver Protest von mehreren rechten Medienstars, unter anderem auf FOX. Trump ruderte zurueck: Die Gunst der Fuechse ist offenbar wichtiger als alles andere.

    https://www.salon.com/2019/01/09/so-when-will-fox-news-finally-let-donald-trumps -shutdown-end/

  • Hohepriester des Betrugs

    Wanli, 10.01.2019 23:13, Antwort auf #81
    #82

    Unglaublich, aber kein Scherz: Im Jahr 1958 lief auf CBS eine Folge der Westernserie "Trackdown", in der ein mysteriöser Fremder in die Westernstadt kommt. Sein Name: Trump. Sein Plan: den Einheimischen eine geheimnisvolle Mauer als Schutz vor der Apokalypse zu verkaufen. Die örtliche Bevölkerung hängt an seinen Lippen, ist nicht davon zu überzeugen, es hier mit einem Scharlatan zu tun zu haben. Am Ende der Episode wird er verhaftet.

    The episode is full of relevant dialogue: “I bet it fits,” Gilman says at one point of the name “Trump.” Elsewhere, a judge warns the ranger: “I live here, I know these people pretty well, and right now there’s nothing in the world that can change their minds [about Trump] — and anybody who tries to could end up getting hurt. They’re not going to listen.”

    “Well, what if he starts a panic?” Gilman responds. “It could happen.”

    “Well sure, but you might as well try to spit out a forest fire,” the judge says, adding: “It’s funny how a big lie can make us all kids again.”

    Later, after the narrator refers to Trump as “the high priest of fraud,” the conman delivers some hauntingly prescient dialogue in a speech to the town.

    “I am the only one! Just me! I can build a wall around your homes that nothing will penetrate,” Trump says.

    “What do we do?” a someone asks. “How do we save ourselves?”

    “You ask: How do you build that wall?” Trump responds. “You ask, and I’m here to tell you.”

    Gilman eventually interrupts: “You’re a liar, Trump!” Finally, as the scheme unfolds, fateful words from the ranger: “You’re under arrest, Trump.”

    https://talkingpointsmemo.com/news/1958-show-trump-sells-wall-to-townspeople

    Unterm Link ein zweiminütiger Zusammenschnitt der prophetischsten Szenen, auf Youtube gibt es auch die komplette Folge.

  • RE: Ausgefuchst?

    gruener (Luddit), 11.01.2019 05:52, Antwort auf #81
    #83
    Urspruenglich war eh alles ganz anders geplant: Der Senat hatte einen Haushaltskompromiss ausgehandelt, der Geld fuer Grenzsicherung vorsah, unter anderem die Instandsetzung existierender Zaeune. Trump hatte schon zugestimmt, dann kam massiver Protest von mehreren rechten Medienstars, unter anderem auf FOX. Trump ruderte zurueck: Die Gunst der Fuechse ist offenbar wichtiger als alles andere.

    bei aller berechtigten kritik im vorliegenden fall...

    aber was ist daran so ungewöhnlich?

    wie ist denn das prozedere hierzulande? irgendein politiker hat eine (gute oder auch schlechte) idee. was wiederum irgendeinem lobbyisten oder einem kommentator des ö-r missfällt. wenn letztere es damit in die tagesschau oder zu heute schaffen - es lebe das lobbyistische/journalistische vitamin b! -  oder sogar einen klassischen abmahnverein wie die deutsche umwelthilfe begeistern können, rudert der poltiker selbstredend freiwillig zurück. und macht spontan einen auf elendige schleimscheißerei. will sagen: die gunst der hiesigen medialen "füchse" (incl. der mutmaßlich absolut seriösen umfrageinstitute) ist offenbar wichtiger als alles andere.

  • RE: Ausgefuchst?

    Wanli, 11.01.2019 16:20, Antwort auf #83
    #84

    aber was ist daran so ungewöhnlich?

    Bei einem normalen Medium wäre das nichts Ungewöhnliches, das stimmt. Aber FOX hat bislang anders funktioniert: Da wurde Trumps Präsidentschaft stets so lange mit dem Weichzeichner bearbeitet, bis sie als Erfolgsstory erschien, Ungereimtheiten wurden großzügig wegretuschiert.Erinnert man sich noch an den Anruf Trumps bei "Fox & Friends", bei dem der Donald alle Anstalten machte, sich um Kopf und Kragen zu quatschen mit Bemerkungen, bei denen Müller sicher sofort den Stift gezückt und mitgeschrieben hat? Jedes andere Medium hätte kritisch nachgehakt (oder den POTUS zumindest seine eigene Grube schaufeln lassen), aber die fuchsigen Freunde beendeten das Gespräch beinahe rüde, um den geliebten Führer vor sich selbst zu schützen?

    So ähnlich war es wohl auch diesmal gedacht beim Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern vor Weihnachten: Trump bekommt kein Geld für einen weiteren Ausbau der Mauer, aber einige Mittel zur Instandsetzung der bestehenden Anlagen, verkauft das als Triumph und FOX trägt die Botschaft vom grandiosen Erfolg unters Volk.

    Warum der Sender jetzt plötzlich aus der vertrauten Rolle als Propagandaarm des Weißen Hauses ausschert, kann mn sich schon fragen.

  • American Asset?

    Wanli, 13.01.2019 13:25, Antwort auf #84
    #85

    Über die letzten beiden Jahre ist nach und nach an die Öffentlichkeit gesickert, wie eng verbandelt Trumps Wahlkampfteam, die Russen und - wohl weniger wichtig - die NRA waren (die Waffenlobby kassierte Gelder von den Russen und leistete eine in dieser Form illegale Wahlkampfhilfe).

    Wir wissen, dass Manaford russischen Mittelsmännern vertrauliche Zahlen zukommen ließ, damit Moskau die Hilfe für den Donald besser koordinieren konnte. Wir wissen, dass bei Trumps Treffen mit dem russischen Außenminister in Washington oder bei einem Gipfel mit Putin neben dem POTUS ganz gegen jede Gepflogenheit kein anderer Amerikaner zugegen war; nach dem Tete-a-Tete beim G20-Gipfel in Hamburg kassierte Drumpf die Notizen seines Übersetzers ein - normalerweise landen sie in den (vertraulichen) Akten.

    There is no detailed record, even in classified files, of Trump’s face-to-face interactions with the Russian leader over the past two years… Such a gap would be unusual in any presidency, let alone one that Russia sought to install through what U.S. intelligence agencies have described as an unprecedented campaign of election interference.

    https://politicalwire.com/2019/01/12/trump-has-concealed-details-of-discussions- with-putin/

    Jetzt wird publik, dass das FBI bereits 2017 Ermittlungen einleitete nach Comeys Entlassung.

    https://talkingpointsmemo.com/edblog/1189294

    Die Beamten hinter dieser Untersuchung sind mittlerweile gefeuert.

    To people like you and me, that looks pretty damn incriminating for the president — he demonized and fired all those people because he knew they had dirt on him, or were at least looking for it — but of course to Trump devotees it’s exactly the other way around. These were “the corrupt former leaders of the FBI, almost all fired or forced to leave the agency for some very bad reasons,” to quote another Saturday tweet from Dear Leader. Naturally this cabal of Witch Hunters, who had no doubt sworn a blood oath when joining the Obama-Hillary cult, were out to blacken the name of the greatest president ever.

    https://www.salon.com/2019/01/12/is-donald-trump-a-russian-agent-or-the-victim-o f-a-deep-state-witch-hunt-sure/

    Der Verdacht, dem diese Untersuchung nachging, war nicht einfach, ob es zwischen Trumps Wahlkampfteam und dem Kreml eine illegale Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil gab, um Clinton zu schwächen beziehungsweise Trump zum Wahlsieg zu verhelfen - dass das der Fall war, darf wohl inzwischen als gesichert gelten.

    Team Trump giving information to the Russians, and Team Putin turning around and using that information to manipulate the election. If that's not collusion, it's hard to imagine what is.

    https://www.electoral-vote.com/evp2019/Pres/Maps/Jan09.html#item-1

    Was aber eigentlich im Raum steht, sowohl bei der FBI-Untersuchung als auch bei Muellers Ermittlungen, ist die Vermutung, dass Drumpf ein russisches "Asset" ist, also ganz konkret vom Kreml geführt wird.

    The Times report tells us that collusion is only part of the story. The relationship between Trump and Putin did not merely rest on their mutual interest in the Trump campaign defeating Clinton, but indicates some deeper connection. From the very beginning of this story, pundits have underestimated the full extent of Trump’s ties to Russia and how much deeper the story might yet go. Now we already know Mueller is not merely looking into crimes, but trying to ascertain the foundational loyalties of the President of the United States.

    http://nymag.com/intelligencer/2019/01/mueller-investigating-trump-russian-asset .html

    Wenn Mueller diesbezüglich belastbare Erkenntnisse vorlegt, dann wird es für das demokratische House fast unmöglich sein, kein Impeachment auszusprechen; und dann bin ich mal gespannt, wie die Republikaner vor allem im Senat darauf reagieren werden. Unregelmäßigkeiten bei der Wahlkampffinanzierung kann man noch weglächeln - wen interessieren schon solche arkanen Details? Die Koordinierung von Wahlkampfaktivitäten, die auch Straftaten umfassen, mit einer fremden Macht - mag man vielleicht noch als Aktivitäten von Schergen entschuldigen, von denen der Boss nichts wusste, obwohl das natürlich schon ne andere Hausnummer ist. Aber belastbare Erkenntnisse, dass der Präsident für den Kreml arbeitet? Da möchte ich nicht in der Haut der republikanischen Senatoren stecken.

    EDIT

    Politico hat einen ganz guten Überblick über die russlandspezifischen Entwicklungen der vergangenen Woche und ihren Kontext.

    The FBI was so distressed by President Donald Trump’s behavior in the second week of May 2017, when he fired FBI Director James B. Comey, that it opened criminal and counterintelligence investigations to determine if the president was acting on behalf of Russia against the United States or had fallen under its sway, the New York Times reported on Friday night. Special counsel Robert S. Mueller III soon assumed control of and merged the FBI investigations into his own, and no evidence has surfaced publicly to show that Trump had become a willing Russian dupe. But even so, the Times account pulses like a John le Carré thriller as the FBI works to determine if the country has fallen to the Russians in a silent coup.

    https://www.politico.com/magazine/story/2019/01/12/fbi-investigation-trump-worki ng-for-russians-223970

  • RE: American Asset?

    W.I.Uljanow, 14.01.2019 01:25, Antwort auf #85
    #86

    Hihihi, wenn Putin es wirklich geschafft hätte, seinen Agenten zum Präsidenten des Gegners zu machen, ist er noch besser, als ich dachte. Hihihi!

  • RE: American Asset?

    gruener (Luddit), 14.01.2019 03:59, Antwort auf #86
    #87

    da man möchte glatt gemeinsam mit herrn bus(c)h ausrufen:

    dieses war der erste streich, doch der zweite folgt zugleich...

    *****

    ich könnte mir weitere lustige russische nettigkeiten vorstellen:

    das us-banken- oder börsensystem lahmlegen, die elektrizität abschalten, gps übernehmen und infolgedessen beinahe alles fehlleiten.

    es funktioniert ja alles mittlerweile digital, im hacken sind die russen eh weltspitze, und da sie intern zumeist analog agieren, dürften sie dabei auch nicht erwischt werden. die beste moderne abwehr versagt, wenn das gegenüber in einer welt operiert, die sich nicht aus einsen und nullen zusammensetzt.

  • Sinkflug

    Wanli, 23.01.2019 00:30, Antwort auf #87
    #88

    Donalds Umfragewerte blieben über zwei Jahre relativ konstant (schlecht); trotz ständiger Skandale und fragwürdiger Entscheidungen fielen sie nie so tief wie beispielsweise George W. Bushs Approval gegen Ende seiner Amtszeit. Doch das scheint sich ein wenig geändert zu haben, denn der Shutdown wird allen Umfragen nach in erster Linie dem POTUS zur Last gelegt.

    Six high-quality polls have been released this week touching on Trump, the shutdown, the Democrats in Congress and the wall.
    Most confirmed what we already knew from before the shutdown started: Opposition to a border wall is widespread and deep. But beyond that general opposition, the new polls offer some consistent results, including:

    • Blame, in the public's mind, rests largely at the White House
    • Many object to the shutdown, especially as a tactic to build the wall,
    • Few see a wall as an effective way to combat undocumented immigration.
    About half of Americans (51%) said it would be unacceptable if the only way to end the shutdown was to pass a bill that includes Trump's requested funding for the border wall, according to a Pew Research Center poll released on Wednesday. On the other side, 29% said it would be unacceptable for the only end to the shutdown to come via a bill that does not include the president's requested funding for the wall.
    -----
    Mehrere Umfragen legen auch den Verdacht nahe, dass Drumpf gerade einen Teil seiner treueren Anhänger verprellt; er sackt nämlich auch in Wählergruppen ab, die ihm bislang sehr treu waren. Ein Beispiel:
    A new NPR/PBS NewsHour/Marist poll finds Trump's approval rating down and his disapproval rating up from a month ago. He currently stands at 39 percent approve, 53 percent disapprove — a 7-point net change from December when his rating was 42 percent approve, 49 percent disapprove.

    And the movement has come from within key portions of his base. He is:

    • Down significantly among suburban men, a net-positive approval rating of 51-to-39 percent to a net-negative of 42 percent approve, 48 percent disapprove. That's a net change of down 18 percentage points.
    • Down a net of 13 points among white evangelicals, from 73-to-17 percent approve to 66-to-23 percent approve.
    • Down a net of 10 points among Republicans, from 90-to-7 percent approve to 83-to-10 percent.
    • Down marginally among white men without a college degree, from 56-to-34 percent approve to 50-to-35 percent approve, a net change downward of 7 points.

    https://www.npr.org/2019/01/17/685539207/poll-trump-approval-down-slips-with-bas e

    Natürlich kann sich dieser Trend auch wieder umkehren, vielleicht ist der Shutdown ebenso schnell vergessen wie der von 2013, als die GOP zunächst auch ordentlich in den Umfragen verlor, im Jahr darauf aber trotzdem einen überzeugenden Wahlerfolg einfuhr. Die Wähler mögen auch diesmal ein kurzes Gedächtnis haben - wir werden sehen.

    Es geistert zumindest die ein oder andere Story durchs Netz von einstigen Trumpwählern, die das derzeitige Chaos ihr Idol mit anderen Augen sehen lässt:

    Diehard Trump voters are often described as true believers, and those are the people the president is obviously catering to with many of his tweets and speeches—not hardcore Democrats who live in Boston or Seattle. But when Viser visited Twitter on January 21, he reported that not all of Trump’s 2016 supporters are giving him unconditional support in 2019.

    “So often,” Viser tweeted, “stories exploring Trump supporters have found that, no matter what, they back him. In a Michigan county he won by 12 points in 2016, I found something different: Some are peeling away from him, and growing tired of his shutdown stance.”

    https://www.salon.com/2019/01/22/even-donald-trumps-most-ardent-supporters-are-t urning-on-the-president-over-the-government-shutdown_partner/

  • Ablenkung gefällig?

    drui (MdPB), 25.01.2019 18:38, Antwort auf #88
    #89

    Ich glaube, der Shutdown wird bald enden. Trump verliert die Unterstützung in seiner Partei, in den Umfragen und sogar konservativer Unterstützer.

    Wichtiger aber: Roger Stone wurde verhaftet und die Mueller-Untersuchungen werden gefährlicher. Was wäre da besser als eine ordentliche Dosis Trumpscher Ablenkung? Gleichzeitig ein Ende des Shutdowns zu den ungangenehmen Fragen zu Verschwörungen, vielleicht noch ein militärisches Eingreifen in Venezuela, wer spricht da noch über eine angebliche Niederlage des Präsidenten?

  • Cave Man

    Wanli, 26.01.2019 15:22, Antwort auf #89
    #90

    Der POTUS hat eingelenkt, der Shutdown ist beendet. Trump bekommt genau das, was der Kongress schon vor Weihnachten offeriert hatte - die Finanzierung aller Regierungsbehörden wird zunächst bis Mitte Februar sichergestellt, bis dahin sollen Verhandlungen über mögliche Mittel für eine Grenzmauer stattfinden.

    Der Donald hat über die letzten anderthalb Monate mal wieder unter Beweis gestellt, dass er nicht recht versteht, wie Politik funktioniert, und auch nicht die Energie aufbringt, das zu lernen. Schon vor dem Shutdown übernahm er vor den Fernsehkameras die Verantwortung dafür, während des Shutdowns kamen keine Verhandlungsimpulse aus dem Weißen Haus, man machte den Demokraten kein Angebot, dass sie (oder zumindest einen Teil der demokratischen Abgeordneten) in Versuchung geführt hätte, zudem kommentierten diverse schwer reiche Amsträger der Administration die Probleme der unbezahlten Regierungsangestellten in einer Art und Weise, die schon Marie Antoinette - "Kuchen essen!" - einst bereut hatte.

    Vor dem ganzen Land ist offensichtlich geworden, dass der selbsternannte Siegertyp Trump den Schwanz einzieht, sobald ihm jemand gegenübertritt, der auch über echte Macht verfügt und sie zu nutzen weiß. Pelosi hat allemal das Potenzial, Drumpf auch in Zukunft Kopfschmerzen zu machen.

    Trump has intersected with powerful women before—Hillary Clinton, most notably—and showed little hesitation to diminish and demean. But Pelosi, who once joked to me she eats nails for breakfast, is a ready warrior. She is happy to meet the demands of war, whereas Clinton was reluctant, semi-disgusted, and annoyed to be dragged to the depths that running against Trump demanded.

    https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2019/01/pelosi-beats-trump/581344/

    Mal sehen, ob die Teile seiner Basis, die Trumps Shutdown vergrätzt hatte, jetzt wieder ihren Frieden mit dem POTUS machen; abzuwarten bleibt auch, ob die beinharten Immigrationsgegner jetzt dauerhaft auf Distanz gehen. Deren Sprachrohr Ann Coulter zwitscherte jedenfalls gestern:

    Good news for George Herbert Walker Bush: As of today, he is no longer the biggest wimp ever to serve as President of the United States.

    https://twitter.com/AnnCoulter/status/1088888030901882880

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