Nachfolgend die Auflistung der vom Landeswahlausschuss zugelassenen Landeslisten:
Somit entfallen derzeit auf die Aktie "Sonstige" im Markt der kleinen Parteien (noch nicht gestartet):
Da wird die FDP in ihrem jahrzehntelangen und in der selbstzuschreibung Stammland Baden-Württemberg aber traurig sein, bei den kleinen Parteien zu landen. :-o
Immerhin waren SPD und FDP 2021 noch vor der AfD.
Wobei man da zu 100% drauf setzen kann, dass das bei Beiden 2026 nicht mehr so sein wird....
Ernsthafte Frage:
Was sind eigentlich die Kriterien für den Haupttopf, wie wird der festgelegt?
Hier muss ja die Grenze irgendwie zwischen den Erwartungen bei SPD und Linken verlaufen?
Im vorliegenden Fall haben wir uns daran orientiert, welche Partei ein zweistelliges Ergebnis erhalten sollte/könnte/dürfte.
Linke, FDP, BSW - u.U. auch die Freien Wähler - könnten um und bei 5 % liegen. Daher fiel die Entscheidung leicht, sie in den 2. Markt zu nehmen, da Marktschwergewichte seltener stark überbewertet werden.
BTW: 2021 bestand der Hauptmarkt nur aus zwei Parteien - Grüne und CDU. Ergo mussten sich auch SPD und FDP mit der Auflistung im kleinen Markt begnügen.
Es könnte durchaus noch spannend werden in Baden-Württemberg. Die Grünen unter Özdemir liegen bei Infratest dimap zu und legen nur noch 6 Punkte hinter der CDU (23 vs. 29). Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Grünen am Ende vorne liegen, da Özdemir deutlich beliebter ist als der Apparatschik Hagel.
Zumal die CDU mittlerweile auch den schlechten Bundestrend zu spüren bekommt und sich vor kurzem einer ihrer Ministerpräsidenten, D. Günther, bei Lanz als Verfassungsfeind enttarnt hat, indem er sich klar gegen das Grundgesetz ausgesprochen hat (Art.5 GG "Eine Zensur findet nicht statt" ). Das aus diesem Skandal kein sofortiger Rücktritt erfolgt, zeigt wie schlecht es um unsere Demokratie mittlerweile steht. Es wird sich bereits in naher Zukunft entscheiden, ob sich unser Land zu einer Art linken Diktatur entwickelt oder ob sich die Demokratie erhalten und durchsetzen kann. Das wird im Wesentlichen davon abhängen von den Landtagswahlen in diesem Jahr und wie sich die CDU entwickeln wird. Setzen sich Verfassungsfeinde wie D. Günther durch und bilden eine Allianz mit Linksextremen wie der Reichinnek oder kann die AfD (besonders in Sachsen-Anhalt interessant) ein klares Signal für Demokratie und Meinungsfreiheit aussenden.
In BW muss ich eingestehen, dass ich Özdemir trotzdem er ein Grüner ist, sympathisch finde. Allerdigns wessen Hand müsste nicht verdorren ein Kreuz bei den Grünen zu setzen, ein Dilemma vor dem dort wohl viele bei der Wahl stehen werden ...
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