Noch ein kleiner Nachtrag:
Das ist die Grafik zur Stromversorgung in Spanien zum Blackout.
Es gibt zur Ursache eine sehr ausführlich Analyse, die nicht die hohen PV-Einspeisungen ursächlich gesehen hat, sondern andere Faktoren.Was aber jeder hier sehen kann ist die Auswirkung von "Xenon-Vergiftung" bei AKWs (nachlesen was das ist, wen es interessiert). Die AKWs braucht über eine Woche um wieder mit voller Leistung am Netz zu sein. Das Netz in Spanien wurde hauptsächlich mit Wind und Sonne hochgefahren. Später kamen dann auch Wasser- und Gaskraftwerke immer stärker dazu.
Und eine der Lehren in Spanien: Sie bauen massiv Batteriespeicher aus, die in Bruchteilen von Sekunden netzdienlich zu- und abgeregelt werden können und damit massiv zur Netzstabilität beitragen können. Ein Fakt der leider bei Ministerin Reiche nicht ankommt......
Wenn alle Kraftwerke (also auch die konventionellen) ausfielen, wie lange reicht die in Batterien gespeicherte Energie ? (Je nach Lager überrachende oder erschreckende) Antwort - ca 1h 50 Minuten (... je nach Annahmen auch 2h20 Minuten... ).
Nun, das ist ja überschaubar, wobei sich das mit dem Argument beißt, dass man die Nächte aktuell bereits mit Speichern überbrücken könnte.
Also wie lautet dein Vorschlag, die Dunkelflauten im Winter zu überbrücken? AKW? Ich verstehe Eckharts Kritik an der Stelle nicht. Eckhart, du sprichst von Probleme im Sommer bei Hitze, aber im Sommer brauchen wir die AKW ja eher nicht. Die Lücke haben wir im Winter.
Wenn alle Kraftwerke (also auch die konventionellen) ausfielen, wie lange reicht die in Batterien gespeicherte Energie ? (Je nach Lager überrachende oder erschreckende) Antwort - ca 1h 50 Minuten (... je nach Annahmen auch 2h20 Minuten... ).
Nun, das ist ja überschaubar, wobei sich das mit dem Argument beißt, dass man die Nächte aktuell bereits mit Speichern überbrücken könnte.
Also wie lautet dein Vorschlag, die Dunkelflauten im Winter zu überbrücken? AKW? Ich verstehe Eckharts Kritik an der Stelle nicht. Eckhart, du sprichst von Probleme im Sommer bei Hitze, aber im Sommer brauchen wir die AKW ja eher nicht. Die Lücke haben wir im Winter.
Also Frankreich hatte bereits mehrfach massivste Probleme im Sommer. Und dieses Jahr sogar schon im Frühjahr. AKWs stehen an Flüssen, weil sie Kühlwasser brauchen. Es gibt Grenzwerte für Wasserentnahmen und die Aufheizung des Wassers. Und Frankreich muss immer wieder AKWs bei Hitze drosseln und hat auch die Grenzen wiederholt angehoben und lieber die Flüsse über Grenzen aufgeheizt und Fischsterben und anderes ausgelöst, um nicht in Strommangellage zu verfallen.
Die ach so zuverlässigen AKWs haben auch im Sommer so ihre Randbedingungen.....
Dunkelflaute überbrücken? In der Tat ein Problem für 100% EEs. Aber im Moment geht es ja um den Weg zu 80 und 90%.
Wir hatten schon immer Reservekraftwerke, mit keinen oder sehr wenigen Betriebsstunden im Jahr. Das ist nichts neues, und hat also eher nichts mit erneuerbaren Energien zu tun.
Wenn die letzte Woche im Jahr überbrückt werden soll, bei 100% EEs, dann werden wir neben EEs, die auch bei Dunkelflaute nicht 0 bringen, erst recht nicht Europaweit, dann werden wir Wasserstoffbetriebene Gaskraftwerke benötigen. Wasserkraftwerke laufen, Biogas-BHKWs kann man Bedarfsabhängig laufen lassen und nicht durch. Lastverlagerungen und Lastanpassungen. Und dann wird in 2045 noch eine Lücke von 10 oder 15 GW sein. Jedenfalls kein Grund für heute Panik, sondern ein Grund längfristige Pläne zu haben und die alle paar Jahre an den Bedarf anzupassen.
Ich würde z.B. sicher keine neuen nicht H2-fähigen Gas-Kraftwerke ausschreiben lassen, wie Frau Reiche. Da würde ich aus praktischen Erwägungen lieber zunächst eine Batterieoffensive starten. Und wegen mir könnte man auch ein paar stillzulegende Kohlekraftwerke als Notreserve ausweisen. Wenn die dann das ganze Jahr über nicht laufen und alle ein 2 Jahre eine Woche bei Dunkelflaute laufen, dann machen die unsere CO2-Bilanz auch nicht fett. Das dürfte auch weit günstiger sein, als neue Gaskraftwerke nur für Reservelaufzeiten zu bauen.

Hier noch ein Bild von vor gut einem Jahr aus Kalifornien, die natürlich bessere Sonnenlage haben als wir, aber das sie ein vielfaches an Batteriespeichern haben, ist nicht gottgegeben.Hier sieht man das es auf der Einspeiseseite keine Mittagsspitze von PV-Strom mehr gab, weil der in die Batterien ging. Und die Batterien federn die dort übliche abendliche Stromspitze ab und ersetzen vor allem Gaskraftwerke. Jetzt, ein Jahr später, haben sie massiv weiter PV, Wind und Batteriespeicher ausgebaut, ohne neue Spitzen zu erzeugen, und können noch mehr des Nachts aus der Batterie holen.
Übrigens: Trump versucht die Kohleindustrie mit Subventionen am Leben zu erhalten, aber selbst im republikanischen Stammland Texas haben EEs die fossilen im Strombereich hinter sich gelassen. Rein Marktwirtschaftlich. Leider kommen die PV-Zellen nicht aus Deutschland sondern aus China......
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